Über mich, oder was ist PC-Worker?

PC-Worker ist in erster Linie der Name für mein Unternehmen. Da es ein Einzelunternehmen ist, bedeutet das, dass hier ausschließlich nach meiner Philosophie gehandelt wird. Daher lautet die folgerichtige Frage wohl wer bin ich?

Mein Name ist Christian Klingsieck und ich bin 1978 in Potsdam geboren. Bereits in den frühen 90igern habe ich eine Leidenschaft für Computer entwickelt, und im Jahr 2004 eine Ausbildung als Fachinformatiker abgeschlossen.
2006 wurde ich von meinem damaligen Arbeitgeber an in eine insolvente Firma beordert, dessen Systemadministrator aus Sicherheitsgründen kurzfristig das Unternehmen verlassen musste.
Hier wurde meine zweite Leidenschaft geweckt, nämlich die für das kalte Wasser, in das man manchmal springen muss.
Allerdings war der Einstieg in dieses Unternehmen nicht nur auf Grund der völlig unbekannten Technik ziemlich kompliziert, sondern auch die Mitarbeiter waren, geschuldet der Tatsache, dass ich einen geschätzten Kollegen ersetzen sollte, nicht immer hilfsbereit. Und so konnte ich eine in der Ausbildung nicht vermittelte Lektion lernen, die mein weiteres (Arbeits-)Leben entscheiden beeinflussen sollte: Den vernünftigen und respektvollen Umgang mit Menschen. Denn am alten Spruch, „Wie man in den Wald hinein ruft,… “ ist eben viel dran.

Diese wesentlichen Punkte trugen 2008 zu der Entscheidung bei, mich selbstständig zu machen und meine Arbeit fortan selbstbestimmt durchzuführen. Immer mit Hauptaugenmerk auf den Menschen, der die Technik bedient und nicht, weil ich glaubte, dass Computer alles besser und schneller erledigen können.
Ein Konzept, welches 6 Jahre lang ausgezeichnet funktionierte, sollte man nicht ohne Not ändern. Trotzdem tat ich es. Denn ein Angebot von einem befreundeten Kollegen klang sehr verlockend und so gab ich 2014 die Selbstständigkeit auf. Nicht ahnend, dass ich für einen normalen Job eigentlich nicht mehr tauge. So musste ich mich die letzten 4 Jahre mit teilweise langweiligen Aufgaben und nahezu ohne echten Kontakt zu Nicht-Kollegen quälen, bevor mir endlich bewusst wurde, dass mir der Umgang mit anderen Menschen ziemlich fehlte, und dass statische Arbeitsweisen, nur weil sie immer so waren, nicht unbedingt meiner persönlichen Art von Entwicklung entspricht.

Und so kommt nun, was lange überfällig war: Der erneute Sprung ins kalte Wasser mit vielen neuen Menschen und meiner alten Leidenschaft. Ich freue mich darauf.